Stellungnahme Gewerbeflächenvergabe

Stellungsnahme der Freien Wähler zur vorläufigen Vergabe der Freifläche im Industriegebiet.

Dass, die nicht zum Zuge gekommenen Bewerber enttäuscht sind, ist mehr als nachvollziehbar.
Für die Stadtratsfraktion der Freien Wähler hatten alle drei Interessenten absolut schlüssige Konzepte schriftlich vorgelegt.

Stellungsnahme der Freien Wähler zur vorläufigen Vergabe der Freifläche im Industriegebiet.

 

Dass, die nicht zum Zuge gekommenen Bewerber enttäuscht sind, ist mehr als nachvollziehbar.
Für die Stadtratsfraktion der Freien Wähler hatten alle drei Interessenten absolut schlüssige Konzepte schriftlich vorgelegt.

Es wäre jedoch eine Überlegung wert gewesen, wenn man den Interessenten die Möglichkeit eingeräumt hätte, ihre Konzepte selbst im Stadtrat vorzustellen.
Es gehört aber auch zur Wahrheit, dass auf Grund der vom Stadtrat festgelegten Bewertungsmatrix
die Firma Sorg die höchste Punktzahl erhielt.
Die Vergabe der Punkte entsprechend der festgelegten Matrix, wurde von der Verwaltung, sprich vom Bürgermeister vorgenommen.
Die Freien Wähler gehen davon aus, dass dies absolut korrekt verlaufen ist.
Das Ergebnis war nachvollziehbar, und wurde auch vom Stadtrat so beschlossen.
 

Ob die Kommunikation mit den Unternehmen im Vorfeld und im Nachgang durch den Bürgermeister wirklich ausreichend war, können wir nicht abschließend beurteilen.
Aus Sicht der Unternehmen war dem anscheinend aber nicht so.
Dies ist ein Punkt, der im Stadtrat intensiv diskutiert werden wird und muss.
 

Tatsache ist, dass noch keine endgültige Vergabe an die Firma Sorg beschlossen wurde.
Der Bürgermeister wurde beauftragt mit der Firma Verhandlungen hinsichtlich eines Erwerbs vorzunehmen.
Hierzu wurden vom Stadtrat ganz klare Vorgaben gemacht, an die der Bürgermeister gebunden ist.
Nur wenn diese von der Firma Sorg akzeptiert werden, wird eine Stadtratsmehrheit dem Verkauf zustimmen.
 

Der Vorgang zeigt wiederum ganz deutlich, wie wirtschaftlich fatal das Fehlen von Gewerbeflächen sich für Lohr auswirkt.
Dass von bestimmten Behörden die Entwicklung der Fläche im Sandfeld nach wie vor blockiert wird, ist mit gesundem Menschenverstand nicht mehr erklärbar.
Es ist an der Zeit, dass sich die „ große Politik“ der Sache annimmt.
Hier muss der Bürgermeister tätig werden und die Hilfe der Bayrischen Staatsregierung in Anspruch nehmen.
Die Freien Wähler sind bereit ihn dabei zu unterstützen, und die Kontakte zu Wirtschaftsminister Aiwanger, sowie Umweltminister Glauber zu nutzen.